Zwentendorf setzt auf seinen Ortskern.

Zwentendorf setzt auf seinen Ortskern.

v.l.n.r.: Ing. Gregor Koberger, Ing. Reinhard Jedlicka (Bauamt), Marisa Fedrizzi von der Dorf- & Stadterneuerung, GGR Jürgen Steindl, Bürgermeisterin Marion Török, Vizebürgermeister Johann Horst Scheed, GGR Manuela Ladner, GGR Rene Strametz, 2. Reihe: GGR Romana Prantl-Wieser, GGR Michael Grubmüller, GGR Manfred Bichler ©Marika Ofner

04.05.2026

Die bewusste Beschäftigung mit dem Ortskern ist in Zwentendorf verankert. (Hier gehts zum Tagebuch "Projekt: Ein starkes Zentrum".) Nun setzte die Marktgemeinde ein weiteres Zeichen mit einer offiziellen Ortskernabgrenzung.

Im Land Niederösterreich gibt es viele Initiativen, der schleichenden Entleerung der Ortskerne entgegenzuwirken. Maßnahmen für einen gut funktionierenden, attraktiven Ortskern werden bewusst unterstützt, viele Gemeinden schließen sich diesem Gedanken an. Auch Bürgermeisterin Török ist überzeugt: „Wir tun bereits vieles für unseren Ortskern, es ist wichtig, die Attraktivität zu erhalten und immer weiter zu verbessern“.

Die Ortskernabgrenzung ist nun eine zusätzliche Festigung dieser Haltung. Prozessbegleiterin Marisa Fedrizzi von der Dorf- & Stadterneuerung erklärt: „Die Ortskernabgrenzung legt nach genauen Richtlinien den tatsächlichen Ortskern in einer Gemeinde fest, sie wird auch vom Gemeinderat beschlossen. Wichtig ist, dass mehrere Personen aus Politik, Verwaltung und Bevölkerung am Workshop teilnehmen“.

Ein erster Schritt ist die Auflistung aller Einrichtungen im Ortsgebiet. Die gemeinsame Draufsicht und Sammlung bringen interessante Erkenntnisse, wie die Funktionen verteilt sind. Gastronomie, Nahversorgung, Dienstleistungen, öffentliche Einrichtungen, Freizeitanlagen werden verortet, danach verständigen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Ortskernrelevanz der verschiedenen Funktionen.

Bald steht der engere Ortskern fest. „Es ist interessant, auf einen Blick zu sehen, wie viele wichtige Einrichtungen wir in Zwentendorf haben“, so eine Teilnehmerin. Das Ergebnis wird nun dokumentiert und im Gemeinderat beschlossen.

Weitere Maßnahmen, unterstützt von der Dorf- und Stadterneuerung, können danach gesetzt werden.

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